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Ringerverband Brandenburg stellt sich neu auf

Aktualisiert: 25. Okt.

Personelle und inhaltlich neue Akzente mit Blick auf die Erfolgsspur beschlossen


Kienbaum, 09./10.09.2022. Am 10. September kamen die Präsidenten und Vertreter der Mitgliedsvereine des Ringerverbandes Brandenburg erstmalig im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum des DOSB in Kienbaum zusammen. Unter hervorragenden Bedingungen, nicht nur für Athletinnen und Athleten deutscher Spitzenverbände, ließen sich die jährliche, ganztägige Mitgliederversammlung im Zeichen eines Kinder- und Jugendverbandstages sowie die vorgeschaltete Präsidiumsklausur am Freitagabend durchführen.

Im Rahmen der Präsidiumsklausur stellte man sich im RVB- Präsidium mit der Benennung von Maik Bitterling als neuem Kinder- und Jugendschutzbeauftragten, der Benennung von Felix Menzel als Beach-Wrestling Beauftragtem sowie mit der Besetzung der vakanten Position des Leistungssportreferenten durch Francis Weinhold personell neu auf.


Eröffnet wurde der Kinder- und Jugendverbandstag des RVB durch Videobotschaften und Grußworte des DRB Präsidenten Jens-Peter Nettekoven (direkt von den Weltmeisterschaften aus Belgrad/ SRB) sowie dem Vize- Präsidenten des Landessportbundes und gleichzeitig Olympiastützpunkt- Leiter in Brandenburg Wilfried Lausch. Im Nachgang dieser Grußbotschaften eröffneten RVB- Präsident Danny Eichelbaum sowie Vize- Präsident Jörn Levermann die Veranstaltung mit Ihren Berichten.


Die am Samstagmorgen beginnende, ganztägige Veranstaltung mit der Unterteilung in Strategie, Beschlüsse und Berichte aus den einzelnen Referaten des Bereiches „Sport“ sowie derselben Berichterstattung aus dem (neu definiertem) Bereich „Management“ setzte eine Reihe neuer Akzente. Insbesondere die Um- und Aufbruchsstimmung im Bereich Sport durch vorhergehende Situationsanalysen in den Bereichen Talentsichtung und -entwicklung, Bildung, Kinder- und Jugendschutz und Anti- Doping aber auch der Erschließung neuer sportlicher Themenfelder wie dem Beach- Wrestling wurde deutlich erkennbar. Erkennbar durch neu verfasste und vorgetragene Konzepte der jeweiligen Referenten, welche die genannten Bereiche inhaltlich weiterentwickeln und im Umgang gegenüber den Mitgliedsvereinen und Partnern transparent werden lassen sollen.


Zentrale Kernanliegen an diesem Tag, ganz im Sinne einer nachhaltigen Verbandsentwicklung, waren dabei die Bereiche Nachwuchsleistungssport- Förderkonzept 2022-2024 (ehemals Talentfindungskonzept), Kinder- und Jugendschutz und Bildung. Neben der Veröffentlichung der drei Konzeptionen für die jeweiligen Bereiche (einsehbar unter: https://www.ringen-in-brandenburg.de/kopie-von-impressum) konnte mit dem Sportzentrum Kienbaum ein weiterer Kooperationspartner für den RVB gefunden werden, wo künftig die Mehrzahl aller RVB- Bildungsmaßnahmen stattfinden sollen. Neben dem neu verfassten Bildungskonzept wurde gleichzeitig auch der Maßnahmenplan für Qualifizierungsmaßnahmen im Jahr 2023 veröffentlicht (einsehbar unter: https://www.ringen-in-brandenburg.de/aus-weiterbildung).


Ebenfalls Programmpunkt beim Verbandstag des RVB war eine interessante Diskussionsreihe zum Thema „Demokratie- und Wertevermittlung im Sport“, vorgestellt und geleitet durch die Referentin der Brandenburgischen Sportjugend Frau Anna Kappler. Besonders bei den Vertretern der RVB- Mitgliedsvereine stoß dieses Thema auf großes Interesse, wodurch in einem ersten Schritt ein gemeinsames Verständnis geschafft, Netzwerke gebildet und Ansprechpartner verortet wurden.


Im Bereich „Management“ wurde durch den mit Wirkung zum 01. Juli neu eingesetzten RVB- Geschäftsführer Martin Franke ein Ausblick über die Schaffung einer „Geschäftsorganisation 2.0“ vorgestellt. Unter dem Motto, eine verlässliche (und digitalisierte) Verwaltung als Begleitung für den Bereich „Sport“, insbesondere als Entlastung für die sportlich aktiven Trainer und Übungsleiter, soll die neue RVB- Geschäftsstelle zum nächsten Jahr im ebenfalls neu entstehenden „Haus des Sports“ des Landessportbundes Brandenburg am Potsdamer Olympiastützpunkt entstehen. Hierzu passend lieferte RVB- Präsident Danny Eichelbaum bereits in seiner Eröffnungsrede folgendes Statement:


"Hinsichtlich eines effektiven Verbandsmanagements zeigt sich insbesondere seit 01. Juli dieses Jahres sehr deutlich, wo die Reise hingeht: Übernahme von Führungs- und Entscheidungsverantwortung, Abwicklung von satzungs- und ordnungskonformen Handeln, Transparenz und Weiterentwicklung zu einer Geschäftsstelle 2.0 sind bereits jetzt zu merken. Die für die nächste Mitgliederversammlung anstehende Satzungsmodernisierung, Definition und Neujustierung von Verantwortlichkeiten sowie Ordnungsanpassungen geben einen Vorgeschmack darauf, dass wir uns auch diesbezüglich auf den Weg gemacht haben.“


Eingerahmt wurde das neue Format einer ganztägigen Verbandstagung durch eine Reihe an Ehrungen, Lizenzübergaben sowie weiteren Anerkennungen, bspw. der Neu- Vergabe und Anerkennung für den Olympia- Zyklus 2021-2024 der Landesstützpunkte im Land Brandenburg, welche durch Vize- Präsidenten Jörn Levermann sowie RVB- Leistungssportreferent Francis Weinhold vorgenommen wurde.


Die Anerkennung der Brandenburger Landesstützpunkte, durchgeführt durch RVB Vize- Präsident Jörn Levermann und RVB- Leistungssportreferenten Francis Weinhold.

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