Internationaler Brandenburg Cup 2026: Drei Goldmedaillen für die BrandenburgerRingeradler
Der Internationale Brandenburg Cup 2026 fand am 16. und 17. Oktober in Frankfurt (Oder)
statt und bestätigte einmal mehr seinen Status als Höhepunkt im nationalen Turnierkalender
des weiblichen Ringens. Athletinnen und Athleten aus neun Ländern, darunter Kanada,
Lettland, Schweden, Bulgarien und Ungarn, sorgten für ein hochkarätiges und international
stark besetztes Teilnehmerfeld.
In der U23 traten 78 Frauen und Heranwachsende an, in der U17 gingen 81 Athletinnen auf die Matte. Damit bot das Turnier sowohl qualitativ als auch quantitativ ein anspruchsvolles Umfeld für den brandenburgischen Nachwuchs. Der Ringerverband Brandenburg konnte drei Goldmedaillen feiern. In der U23 sicherte sich Lyra Lederer den Titel. In der U17 gewannen Frida Kebernik und Finola Pastow jeweils Gold. Alle Athletinnen gehören dem 1. Hennigsdorfer RV an und trainieren an der Sportschule Frankfurt (Oder).
Neben den Medaillengewinnerinnen waren weitere Athletinnen aus Frankfurt (Oder),
Luckenwalde und Potsdam am Start. Auch wenn sie diesmal nicht das Podest erreichten,
konnten sie wichtige Turniererfahrung sammeln und sich mit internationalen
Spitzenathletinnen messen. Diese Begegnungen bieten eine wichtige Grundlage, um die
Leistungen in den kommenden Wettbewerben weiterzuentwickeln.
In der Gesamtwertung landete der Landesverband Brandenburg im Mittelfeld. Einige der
teilnehmenden Verbände waren mit größeren Delegationen angereist und erreichten
entsprechend mehr Platzierungen auf den vorderen Rängen.
Der RSV Hansa 90 Frankfurt (Oder) richtete den Brandenburg Cup 2026 im weiblichen Bereich erfolgreich aus. Zunächst wurde auf vier, später auf drei Matten gerungen. Der Ablauf war reibungslos, die Organisation gut und die Durchführung insgesamt hervorragend.
Der Ringerverband Brandenburg bedankt sich bei dem ausrichtenden Verein, den vielen
Helferinnen und Helfern, den Kampfrichterinnen und Kampfrichtern sowie allen beteiligten
Vereinen für die erfolgreiche Organisation und Durchführung des internationalen Turniers. Ein besonderer Dank gilt zudem Steven Müller vom 1. Luckenwalder SC für seine Einordnung des Wettkampfverlaufs.
(Text: Michael Caven / Fotos: Alexander Kebernik)

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