Erfolgreiche Landesmeisterschaften 2026 im Freistilringen in Dallgow-Döberitz
- Ringerverband Brandenburg

- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Spannende Kämpfe, starke Nachwuchsleistungen und viel Teamgeist prägten die Landesmeisterschaften im Freistilringen der Altersklassen U8, U10, U12, U12 weiblich und U14, die am 30.05.2026 in Dallgow-Döberitz ausgetragen wurden. Insgesamt gingen 164 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus elf Brandenburger Vereinen an den Start und sorgten für einen abwechslungsreichen Wettkampftag.
Die prestigereiche Mannschaftwertung gewann nach einem langen Wettkampftag der RC Germania Potsdam hauchdünn vor dem 1. Luckenwalder SC und dem RSV Hansa 90 Frankfurt/Oder.
Der ausrichtende TSV Falkensee kann sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden zeigen. Der Verein betonte im Nachgang, dass es eine besondere Ehre gewesen sei, die Landesmeisterschaften im Freistil auszurichten, und hob hervor, dass erstmals seit Bestehen des Ringerverbandes Brandenburg auch die U14 in das Programm aufgenommen wurde. Aus Sicht des Vereins sei in Dallgow-Döberitz „eine runde Sache“ gelungen, mit spannenden und teils hochklassigen Kämpfen, die sogar fachfremdes Publikum angezogen hätten. Dies können wir nur unterstreichen.
Wenn an dieser Stelle zwei der insgesamt 243 Kämpfe hervorzuheben sind, so ist dies zum einen das Hennigsdorfer Stadtduell in der U14 bis 52 kg zwischen Thorge Mailahn (SV Stahl Hennigsdorf) und Georg Eggebrecht (1. Hennigsdorfer RV), welches der Sportschüler Thorge Mailahn nach voller Kampfzeit hart umkämpft mit 18:12 für sich entscheiden konnte und sich damit die Goldmedaille sicherte. Gleichermaßen aufregend und spannend war der Kampf in der U8 bis 21kg zwischen Ella Grüßner (1. Luckenwalder SC) und Oskar Budack (RC Germania Potsdam), welcher auch über die volle Kampfzeit ging und Ella Grüßner den lautstark umjubelten Titel der Landesmeisterin bescherte.
Auch der Sieger der Vereinswertung, der RC Germania Potsdam, blickte zufrieden auf den Wettkampf zurück. Trainer Martin Lehmann sprach von einem „rundum tollen Tag“ und bedankte sich ausdrücklich beim Veranstalter aus Falkensee für die gute Organisation. Zugleich hob er das faire Miteinander aller Vereine hervor und freute sich darüber, einmal alle Altersklassen von der U8 bis U14 bei einem Turnier vereint zu sehen.
Im Rahmen der Landesmeisterschaften fand außerdem die Prüfung des aktuellen Kampfrichterlehrganges statt — alle Teilnehmer bestanden erfolgreich. Damit konnte der Ringerverband Brandenburg nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch und im Nachwuchsbereich der Kampfrichter wichtige Akzente setzen.
Neben den sportlichen Entscheidungen gab es weitere interessante Begleitpunkte. So wurde vor Ort eine Umfrage im Rahmen der Forschungsstudie „Mein Trainer und ich – Lehrer, Mentor, Freund oder alles zusammen“ durchgeführt, die mit Schwerpunkt Ringen von Bárbara De Sousa Boaventura, Masterstudentin an der Deutschen Sporthochschule Köln, begleitet wurde. Viele junge Sportlerinnen und Sportler nutzten die Gelegenheit, um ihre persönlichen Erfahrungen mit den Trainerinnen und Trainern zu teilen.
Insgesamt zeigte die Veranstaltung, wie breit und lebendig der Ringkampfsport im Land Brandenburg aufgestellt ist — mit engagierten Vereinen, starken Nachwuchsathleten und einem Umfeld, das den Sport sichtbar trägt.
(Fotos: Alexander Kebernik /Text: Michael Caven)















Kommentare