Dreifach-Gold für die weiblichen Ringeradler bei den Deutschen Meisterschaften der U14 und U17
- Ringerverband Brandenburg

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Die Deutschen Meisterschaften der weiblichen U14 und U17 wurden vom 20. bis 22. März 2026 am Bundesstützpunkt in Frankfurt/Oder ausgetragen und waren damit ein Heimturnier für unsere weiblichen Ringeradler. Insgesamt gingen am Olympiastützpunkt Frankfurt (Oder) 128 Sportlerinnen aus 75 Vereinen an den Start und kämpften um die begehrten Titel der Deutschen Meisterinnen. Sieben Medaillen blieben in Brandenburg, hiervon drei überzeugend erkämpfte Goldmedaillen.
Emma Grüßner (1. Luckenwalder SC) setzte in der U14 bis 47 kg ein Ausrufezeichen und gewann nach vier Erfolgen souverän den Titel. In der U17 bis 61 kg steigerte sich Alischa Günther (1. Luckenwalder SC) nach einer Vorrundenniederlage, gewann anschließend souverän ihre weiteren Kämpfe und sicherte sich gleichfalls die Goldmedaille. Die Dritte im goldenen Bunde ist Lyra Lederer (1. Hennigsdorfer RV), die sich in der U17 bis 73 kg mit zwei Siegen im nordischen Turnier den Titel holte und damit wie im Vorjahr auf das oberste Podest steigen durfte.
Unsere Gratulation gilt den Deutschen Meisterinnen zu den gezeigten Leistungen, auf die unsere Sportlerinnen stolz sein dürfen.
Der Ringerverband Brandenburg präsentierte sich bei diesen Titelkämpfen insgesamt mit einer breiten und konkurrenzfähigen Mannschaft und sicherte sich weitere Medaillen. Besonders stark besetzt waren aus Brandenburger Sicht die oberen U17-Gewichtsklassen. In 65, 69 und 73 kg sammelten Brandenburger Athletinnen gleich vier Medaillen, was die Tiefe des Kaders in diesem Bereich deutlich macht.
Frida Kebernik (1. Hennigsdorfer RV) erreichte in der U17 bis 65 kg mit drei Siegen und nur einer Niederlage Rang zwei und musste sich letztlich ihrer Kontrahentin aus Alzenau nur im direkten Vergleich unglücklich geschlagen geben. In der U17 bis 69 kg kamen mit Finola Pastow (1. Hennigsdorfer RV) und Alina Weiland (1. Luckenwalder SC) gleich zwei Brandenburgerinnen aufs Podest. Die Silbermedaille ging nach Hennigsdorf, während die Luckenwalder sich über eine Bronzemedaille freuen dürfen. Emma Zich (1. Hennigsdorfer RV) erkämpfte sich in der U17 bis 46 kg den dritten Platz und ergänzte damit die Brandenburger Medaillenbilanz in einer weiteren Gewichtsklasse. Nur knapp an einer Medaille vorbei schrammte Nelly Zierenberg (1. Luckenwalder SC), die in der U17 bis 53 kg Vierte wurde und erst im Kampf um Bronze gestoppt wurde.
Neben den Medaillengewinnerinnen sind aber auch die weiteren Brandenburger Athletinnen zu ihren Leistungen zu beglückwünschen. Auch wenn es hier nicht zu den vorderen Medaillenplätzen reichte, ist die Tiefe des Brandenburger Kaders für die sportliche Bewertung wichtig. Sie zeigt, dass Brandenburg nicht nur auf einzelne Spitzenathletinnen angewiesen ist. Vielmehr steht hinter dem Ergebnis ein Kader, der in mehreren Gewichtsklassen national konkurrenzfähig ist und Entwicklungspotenzial für die kommenden Jahre besitzt.
Die weiteren Platzierungen der Brandenburger Athletinnen:
Frini Schöllner (RSV Hansa 90 Frankfurt (Oder), U14, 38kg, Platz 7)Elaina Schulze (1. Luckenwalder SC, U17, 57kg, Platz 7)Mareile Bloßfeld (RCG Potsdam, U17, 57kg Platz 8)Emily Spiller (RSV Hansa 90 Frankfurt (Oder), U14, 48kg, Platz 9) Leonie Wegner (RSV Hansa 90 Frankfurt (Oder), U17, 53kg, Platz 9)Kira Lynn Kunze (RSV Hansa 90 Frankfurt (Oder), U14, 52kg, Platz 10)Lindsay Schnapp (RSV Hansa 90 Frankfurt (Oder), U17, 53kg, Platz 10)Gina Triebandt (1. Luckenwalder SC, U17, 57kg, Platz 10)Nina Giebel (RCG Potsdam, U17, 53kg, Platz 14)Lilly Marlene Rook (1. Luckenwalder SC, U17, 53kg, Platz 14)
Erwähnt werden soll an dieser Stelle, dass sich auch weitere am Stützpunkt Frankfurt (Oder) trainierende Athletinnen anderer Landesverbände Medaillen erkämpfen konnten. Marlene Wachs (TUS Hellersdorf, U14, 66kg, Platz 2), Halilja Azimov (KSC Graben-Neudorf, U17, 49kg, Platz 3) sowie Marie Fund (RV Lübtheen, 58kg, Platz 3) sind somit auch ein Zeugnis für die guten Trainingsbedingungen an unseren Stützpunkten.
Die engagierte Organisation durch den RSV Hansa 90 Frankfurt (Oder) trug maßgeblich dazu bei, dass die Deutschen Meisterschaften der weiblichen U14 und U17 reibungslos und in einer angenehmen Atmosphäre stattfinden konnten. Mithilfe vieler Helferinnen und Helfer wurde das Turnier am Bundesstützpunkt in Frankfurt (Oder) zu einem erfolgreichen Ereignis für Teilnehmende, Zuschauer und Betreuende gleichermaßen.
Für den Ringerverband Brandenburg bringt das Abschneiden bei den Deutschen Meisterschaften der weiblichen U14 und U17 nicht nur ein sportlich überzeugendes Resultat, sondern auch ein starkes Signal für die künftige Entwicklung des weiblichen Nachwuchsringens in der Region. Die erzielten Spitzenresultate, darunter drei Goldmedaillen und insgesamt sieben Podestplätze, stehen beispielhaft für die erfolgreiche Arbeit der Brandenburger Vereine und Stützpunkte. Damit gehört Brandenburg weiterhin zu den führenden Landesverbänden im Bereich des weiblichen Nachwuchsringens.
(Bilder: Alexander Kebernik / Text: Michael Caven)













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