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Europameisterschaften der Altersklasse U-23 vom 3.6.-10.6.2018 in Istanbul (TUR) – Tag 1

Istanbul – Am Montagmorgen erfolgte der Startschuss zu den Europameisterschaften der U-23 in Istanbul (TUR), eine Woche lang ermittelt nun die 'Generation 2020' ihre kontinentalen Titelträger. Zum Auftakt traten die Griechisch-Römisch-Spezialisten mit dem Frankfurter Karan Mosebach auf die Matten im 'Bagcilar Spor Kompleksi', ab Mittwoch folgen die Damen, unter denen auch Luzie Manzke und Francy Rädelt sind während die Freistilringer mit dem Luckenwalder Ilja Matuhin am Wochenende den Schlusspunkt setzen.

 

Ringen ist auch eine Kopfsache, vor allem wenn es gegen gleichstarke Konkurrenten geht, entscheiden mitunter Kleinigkeiten darüber, wer die Matte als Sieger verlässt, oder eben mit einer Niederlage belastet ist.
Gar nicht in den Kampf fand Karan Mosebach (77 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) gegen den Moldawier Mihail Bradu. Allein Kampfgeist half nicht, Bradu nutzte jeden Fehler des DRB-Ringers für eigene Punktwertungen und setzte sich vor allem mit Bodentechniken am Ende klar mit 13:4 gegen Mosebach durch. Der Moldawier unterlag nur eine Runde später gegen Elmar Nuraliew (UKR) und verfehlte damit das Finale, so dass Mosebach auch nicht mehr über die Hoffnungsrunde erneut ins Kampfgeschehen eingreifen konnte und sein Auftritt bei den U-23-Europameisterschaften schon nach dem Auftaktduell beendet war.

"Er hat Fehler gemacht, die auch sofort bestraft wurden", so Bundestrainer Michael Carl, der allerdings den Kampfgeist des Frankfurters lobte.

Nun lasten die Hoffnungen auf Luzie Manzke (62 kg) und Francy Rädelt (76 kg/beide RSV hansa 90 Frankfurt/O.), die ab Mittwoch im Damenteam des Deutschen Ringer- Bundes im 'Bagcilar Spor Kompleksi' auf die Matten treten.

 

Für Christopher Krämer (63 kg/TSV Westendorf) begann der erste Wettkampftag der U-23-Europameisterschaften in Istanbul (TUR) verheißungsvoll, der Ringer vom TSV Westendorf gewann sein Auftaktduell gegen Mateusz Szewczuk (POL) mit 9:0 durch technische Überlegenheit noch vor Ablauf der sechsminütigen Kampfzeit. Im Viertelfinale dann allerdings das vorläufige Aus, denn mit dem unbequem kämpfenden Armenier Slavik Galstyan kam Krämer gar nicht zurecht, der DRB-Ringer unterlag mit 0:10 Wertungspunkten klar.  Galstyan verlor seinen Halbfinalkampf gegen Alexandru Biciu (MDA), damit war das Turnier für Christopher Krämer beendet, denn nur wenn der Armenier das Finale erreicht, hätte Krämer in der Hoffnungsrunde erneut angreifen- und im Falle eines Sieges Bronze ins Visier nehmen können.

Jello Krahmer (130 kg/ASV Schorndorf) konnte seinen ersten Kampf gegen Aliaksandr Barbaran (MDA) siegreich gestalten. Durch die ihm zugesprochenen Verwarnungspunkte führte Krahmer 2:0, als ihm kurz vor Kampfende noch ein Wurf gelang, mit dem er seinen Vorsprung auf 6:0 ausbauen konnte. Doch auch Krahmer musste im Viertelfinale eine 0:8-Niederlage gegen den Vorjahresdritten Oskar Marvik (NOR) hinnehmen. Der Norweger verfehlte jedoch den Einzug ins Finale, so dass damit auch der deutsche Schwergewichtler ausschied.


Am zweiten Wettkampftag steigen Hannes Wagner (82 kg/AC Lichtenfels) und Jan Zirn (97 kg/KG Baienfurt) ins Kampfgeschehen ein. Hannes Wagner kämpft im Achtelfinale gegen Oskar Johansson (SWE), Jan Zirn (97 kg) zog Romas Fridrikas (LTU) aus dem Lostopf, auf den er am Dienstagmorgen im Achtelfinale treffen wird.

Wettkampfkalender

Dezember 2018
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